Craniosacrale Osteopathie

Craniosacral-Therapie (CST)

CST bedeutet mit feinfühligen Händen in  Kontakt mit der Gehirnflüssigkeit zu kommen. Die Gehirnflüssigkeit fliesst in regelmässigem Rhythmus vom Schädel bis zum Steissbein (wie Ebbe und Flut). 

Der Craniosacralrhythmus ist der "Lebensatem" Breath of life, er ist direkt mit der Gewebeatmung des Zentralnervensystems verbunden, das die Lungenatmung und die gesamte Körperfunktionen reguliert. Er wird gleichzeitig über Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit in alle Zellen des ganzen Körpers verteilt, wo er heilende und ordnende Kräfte organisiert.

Belastende Einflüsse, seelische Schocks, Verletzungen werden von der Körperzelle aufgenommen und zeigen sich als Blockade im cranialen System.

Für wen ist CST hilfreich?

Vom Neugeborenen bis hin zum alten Menschen, sogar im gebrechlichen oder schmerzvollen Zustand.

Schwangerschaftsprobleme, Geburtstrauma.....

Rehabilitation nach einer Krankheit oder Unfall

Das Becken ist das Fundament des Bauwerks (Wirbelsäule)

Dazu Radloff: Von der überwiegenden Mehrheit der Behandler wird das Becken tatsächlich nur als knöchernder, unbeweglicher Beckenring gesehen, und es findet kaum oder in Ausnahmefälle nur geringfügig therapeutisch Beachtung. Das ist umso erstaunlicher, da sich beispielsweise das Becken beim Geburtsakt in der Symphyse weitet. Grundsätzlich setzt diese Weitung zwingend eine weitere dorsal gelegene Bewegungsmöglichkeit im Becken, in den ISG (Kreuzbeingelenken), voraus. Vielfach wird dies mit hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft begründet. Es ist aber eher wahrscheinlich, dass sich während der Schwangerschaft die normalerweise sowieso vorhandene Beweglichkeit der Beckengelenke vergrössert. Verwunderlich ist allerdings die Meinung, dass sich nach einer Schwangerschaft wieder absolute Starrheit einstellen soll.

Es existieren ernsthafte Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet, in denen die Bewegung der Beckengelenke beschrieben und deren Bedeutung für die Wirbelsäule angedeutet wird.

Die Wirbelsäule kann nur so gut oder so schlecht sein, wie es die Beckengelenke sind.Bewegungen und Stellungen des Beckens setzen sich- dem Hebelgesetz vergleichbar- durch die ganze Wirbelsäule fort. Die Wirbelsäule ist eine funktionelle Einheit, somit kann man die von Beschwerden betroffenen Gebiete nich isoliert bearbeiten.

Das Becken ist das Fundament des Bauwerks.

Quelle: ECM Journal Klaus Radloff